Enttäuschend: „Die Vermissten“ von Caroline Eriksson

Eine Frau macht mit Mann und Kind eine Bootstour. Sie fahren zu einer kleinen Insel inmitten eines Sees. Die Frau bleibt im Boot sitzen, der Mann und die Tochter wollen einen Erkundungsspaziergang über die Insel machen. Sie kehren nicht zurück. Verzweifelt sucht die Frau die Insel ab, findet niemanden. Ein anderes Boot hat sie nicht gehört, eine Brücke zum Festland gibt es nicht. Wo sind die beiden?

– So lautet die Ausgangsfrage in „Die Vermissten“ von Caroline Eriksson. Enorm spannend, wie ich fand, und mir war mal wieder nach Spannung. Außerdem hatte irgendwer das Buch mit „Gone Girl“ von Gillian Flynn verglichen, was ich – wie alle Bücher von Gillian Flynn – verschlungen habe. Darum glaubte ich, mit diesem neuen Psychothriller aus dem Penguin Verlag genau richtig zu liegen. Leider erwies es sich als ärgerlicher Fehlkauf.

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„Schicksalsmord“, „Schattenmord“ und „Eine tödliche Erinnerung“ von Fiona Limar

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag einleiten mit den Worten „Das Wetter lädt nun wieder dazu ein, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu lesen.“ Da es heute in Hamburg den ganzen Tag nur gepladdert hat, passt das leider nicht mehr. (Wieder was dazugelernt: Keine Anspielungen auf Wetter oder sonstige Naturgewalten in Texten, die vorpubliziert werden…)
Daher: „Das Wetter lädt zur Zeit überhaupt nicht dazu ein, draußen zu sitzen und zu lesen. Wird es aber bald wieder. Bestimmt!“
Ich greife bei solchen Gelegenheiten gerne auf günstige E-Books von Selfpublishern zurück: Man hat keine Schlepperei, keine hohen Kosten und im Idealfall gute Unterhaltung. Leider trifft das Sprichwort „Wer billig kauft, kauft zweimal“ auf viele dieser E-Books zu, und so habe ich in letzter Zeit echt viel absolut unterirdischen Schrott gelesen bzw. angelesen. Damit euch nicht das gleiche passiert, stelle ich hier drei Krimis vor, die halten, was sie versprechen.

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