Buch-Date: „Orlando – A Biography“ von Virginia Woolf

Im Rahmen der Aktion „Buch-Date“ habe ich „Orlando – A Biography“ von Virginia Woolf gelesen. Der Roman ist eine fiktive Biografie von Orlando, einem jungen Adligen, der Gedichte schreibt. Auf rätselhafte Weise verwandelt Orlando sich in eine Frau, wird über 300 Jahre alt und erlebt die erstaunlichsten Abenteuer. Ein mutiges und wichtiges Buch, aber nicht mein neues Lieblingsbuch.

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Hinreißende Jubiläumsausgabe: „Jane Eyre“ von Charlotte Brontë

Jane Eyre“ gehört zu den Klassikern, die mir wirklich am Herzen liegen. Als ich zehn Jahre alt war, las ich das Buch zum ersten Mal und verstand noch nicht alles, fand es aber unglaublich spannend. Als Teenager las ich es erneut und nahm daraus den Gedanken mit, dass Fleiß und harte Arbeit sich auszahlen, und dass es irgendwann egal ist, wo man herkommt, und nur noch zählt, wo man hinwill. Seitdem habe ich es im Abstand von ein paar Jahren immer wieder gelesen, dabei jedes Mal neue Entdeckungen gemacht und 2011 die neue Verfilmung im Kino gesehen. Mein vergilbes Taschenbuch fiel allmählich auseinander, darum freute ich mich sehr, als ich die prachtvolle Jubiläumsausgabe* entdeckte, die zum 200. Geburtstag der Autorin im Manesse Verlag erschienen ist.

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Ein bisschen Twilight für Arme: „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch

Ich finde es immer wieder interessant, erfolgreiche Bücher zu lesen und zu überlegen, was diese Bücher so beliebt macht. Über einen Thread in der Autorenwelt wurde ich auf den Roman „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch aufmerksam, der sehr viele positive Kundenrezensionen auf Amazon erhalten hat. Als ich dann noch las, dass der Rowohlt-Verlag eine Neuauflage herausgebracht hat, war mein Interesse geweckt.

(Anmerkung/Spoilerwarnung: Im Folgenden nenne ich einige Details zu dem Buch, die nicht aus dem Klappentext zu entnehmen sind. Wer sich überraschen lassen will, sollte daher nicht weiterlesen.)

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Mutig und rätselhaft: „Wie Ihr wollt“ von Inger-Maria Mahlke

Wie Ihr wollt“ ist ein fesselnder, ungewöhnlich gestalteter historischer Roman, der im letzten Jahr auf der Shortlist zum Buchpreis stand. Er spielt im Jahr 1571: Die kleinwüchsige Mary Grey steht unter Hausarrest. Sie ist bei der Herrscherin Elizabeth I., mit der sie verwandt ist, in Ungnade gefallen, hat fast ihre gesamte Familie verloren und ist nun auf sich allein gestellt.

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Es plätschert so nett: „Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“ von Dana Grigorcea

Dieses Buch hat mich stellenweise gefesselt, unterhalten, sprachlich immer wieder entzückt und am Ende doch etwas ratlos zurückgelassen. „Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“ handelt von der Bankangestellten Victoria, die nach einem Banküberfall beurlaubt wird. Sie lässt sich – räumlich und gedanklich – durch Bukarest treiben und gerät dabei an Orte und Menschen, die Erinnerungen in ihr wachrufen.

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