„Schicksalsmord“, „Schattenmord“ und „Eine tödliche Erinnerung“ von Fiona Limar

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag einleiten mit den Worten „Das Wetter lädt nun wieder dazu ein, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu lesen.“ Da es heute in Hamburg den ganzen Tag nur gepladdert hat, passt das leider nicht mehr. (Wieder was dazugelernt: Keine Anspielungen auf Wetter oder sonstige Naturgewalten in Texten, die vorpubliziert werden…)
Daher: „Das Wetter lädt zur Zeit überhaupt nicht dazu ein, draußen zu sitzen und zu lesen. Wird es aber bald wieder. Bestimmt!“
Ich greife bei solchen Gelegenheiten gerne auf günstige E-Books von Selfpublishern zurück: Man hat keine Schlepperei, keine hohen Kosten und im Idealfall gute Unterhaltung. Leider trifft das Sprichwort „Wer billig kauft, kauft zweimal“ auf viele dieser E-Books zu, und so habe ich in letzter Zeit echt viel absolut unterirdischen Schrott gelesen bzw. angelesen. Damit euch nicht das gleiche passiert, stelle ich hier drei Krimis vor, die halten, was sie versprechen.

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Adventskalendergeschichte Teil 1/24

Als Adventskalender gibt es von mir jeden Tag einen kleinen Teil einer Kurzgeschichte. Sie ist nicht weihnachtlich, eignet sich aber meiner Meinung nach ganz gut dafür, in kleinen Stücken erzählt zu werden. Also, heute geht es los:

Er schlug die Augen auf und erblickte über sich die Zeltwand. Zwischen Außen- und Innenzelt hatte das Kondenswasser Tropfen gebildet, die zu dicken Perlen gefroren waren. Einen Moment lang lag er still da und versuchte, ein Muster zu erkennen. Dann fiel ihm alles wieder ein. Wo er war. Weswegen man ihn suchte.

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Ein parteiisches Puppentheater: „Fördewölfe“ von Yvonne Asmussen

IMG_20150708_203828Den Krimi „Fördewölfe“ habe ich von Lovelybooks als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, wofür ich mich recht herzlich bedanken möchte. Die Autorin hat die Leserunde auf Lovelybooks toll begleitet und dabei einige interessante Informationen geliefert. Auch dafür vielen Dank!
Umso schwieriger finde ich es nun, eine angemessene Rezension zu schreiben, denn mir persönlich hat das Lesen dieses Krimis keine rechte Freude gemacht.

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Angelesen: „Die Flockenleserin“ von Mike Powelz

Weil ich es immer toll finde, zu schauen, was abseits der bekannten Verlage erscheint, und neue Autoren zu entdecken, habe ich mir heute das e-Book „Die Flockenleserin“ heruntergeladen. Die Grundidee, einen Krimi in einem Hospiz spielen zu lassen, finde ich sehr spannend. Allerdings haben mich die ersten 30 Seiten noch nicht fesseln können – und das hatte mehrere Gründe. Weiterlesen